Wirkung von Rhodiola Rosea

Die goldene Wurzel

Aus der Volksmedizin schon seit alter Zeit bekannt, schenkt man Rhodiola rosea in der Moderne erst seit ein paar Jahrzehnten grössere Aufmerksamkeit. Wegen ihrer Fähigkeit, als Adaptogen auf Stress, Leistungsabfall, allgemeine Schwäche und die Gesundheit im Allgemeinen positiv zu wirken, wobei es vor allem die Funktion des Gehirns verbessern soll, versuchen Wissenschafter heute, den Wirkmechanismus zu entschlüsseln. Neuste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Inhaltsstoffe von Rhodiola rosea die Arbeit der Botenstoffe zwischen den Nerven, den Neurotransmittern, fördern.

Bei uns können die Spuren dieser Pflanzengattung bis zu den Wikingern und alten Griechen zurück verfolgt werden, die ihre Kräfte für medizinische Zwecke und zur Verbesserung der Gesundheit einsetzten. In der östlichen Welt taufte man sie deswegen auch die „Goldene Wurzel“.

Eigenschaften von Rhodiola rosea

- gedächtnissteigernd
- immunsystemstärkend
- lern- und denkfähigkeitunterstützend
- stressresistentmachend

In der Volksmedizin gegen:
- Müdigkeit- Abgeschlagenheit
- Leistungsschwäche
- Vitalitätsmangel
- Potenzmangel
- Immunschwäche
- Konzentrationsstörung
- Gedächtnismangel

Stärkung der Barrierefunktion

Rosenwurz ist adaptogen, d.h. sie wird von den Zellen des Körpers aufgenommen und und findet heraus, welche Stütze der Körper braucht. Mehrere von einander unabhängige Studien haben erwiesen, dass Rosenwurz die Anpassungsfähigkeit des Organismus an seelische und körperliche Belastungen verbessert.

Die Kosmetikindustrie schreibt der Pflanze eine Stärkung der Barrierefunktion der Haut und der Hautabwehr gegen künstlich erzeugte elektromagnetische Strahlen zu. Verschiedene Tests ergaben, dass die Wirkungen von Rhodiola durch die Kombination mit Vitalstoffen wie Magnesium und B-Vitaminen gesteigert wird. Die Pflanze wird in Europa und den USA vermehrt als wirksames Anti-Aging-Mittel eingesetzt.
Die sogenannte Synapse, also der Punkt, an dem sich zwei Nervenzellen berühren, setzt die chemischen Verbindungen und Botenstoffe frei, wobei Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergeleitet werden. Experten bezeichnen diese Botenstoffe als Neurotransmitter. Fachleute vermuten, dass die Inhaltsstoffe aus Rhodiola rosea den Stoffwechsel einiger Neurotransmitter im Gehirn positiv beeinflussen.
Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin bilden die Voraussetzung für die Informastionsverarbeitung und deren Speicherung. Die Ausschüttung der wichtigen Botenstoffe soll durch Rhodiola rosea zusätzlich gefördert werden. Damit verbessert sich die Weiterleitung von Reizen und Impulsen im Gehirn, was die Konzentrationsfähigkeit fördert und das Erinnerungsvermögen positiv beeinflusst.

Die heute im Handel übliche Rosenwurz-Kapsel wird von den Knollen der in Russland und China wild wachsenden Rosenwurz hergestellt. Durch diese Einsammlung besteht jedoch eine Ausrottungsgefahr der Pflanze.

Erkenntnisse

Rosenwurz und die Hormone
Auch die Frauen profitieren von der Rhodiola rosea. Eine krankhaft ausbleibende Monatsblutung (Amenorrhoe) tritt bei 60% der Frauen wieder ein. Die Fruchtbarkeit wird deutlich erhöht und in ein paar Fällen traten Schwangerschaften ein, wo zuvor mit anderen Medikamenten keine Erfolge erzielt wurden (200 mg pro Tag). Auch Frauen im Klimakterium berichten von sehr positiven Effekten der Rosenwurz auf ihr allgemeines Wohlbefinden und die Gemütslage.

Rhodiola rosea für Herz und Leber
Die Pflanzenextrakte normalisieren stressbedingte Fehlfunktionen wie Herzklopfen und erhöhter Blutdruck und sorgt gleichzeitig für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr in den lebenswichtigen Organen. Die Leberzellen, auch als Mülldeponie des Körpers bezeichnet, werden geschützt und in ihrer Reinigungsfunktion unterstützt.

Rosenwurz für Männer
Auch bei Männern mit Errektionsstörungen und vorzeitiger Ejakulation verbessert sich nach Einnahme von Rhodiola rosea die Sexualfunktion und die Prostata- Flüssigkeit normalisiert sich. Es ist übrigens Tradition in Sibirien, den frisch verheirateten Paaren einen Strauss Rosenwurz kurz vor ihrer Hochzeitsnacht, zu schenken.

Für Sportler

Für den Sportler ist der Einsatz von Rosenwurz klar abgesteckt. Rhodiola rosea optimiert die physische und mentale Leistung, was sich positiv auf das Training und auf die körperliche Entwicklung auswirkt. Neue Studien belegen, dass es Rhodiola rosea ermöglicht, länger und intensiver zu trainieren, ohne dass es dabei zu Übertraining kommt. Der Mechanismus, der dahinter steckt, unterscheidet sich deutlich von anderen Regenerations-Mechanismen.

Rhodiola rosea oder auch "Golden Root" eignet sich sehr gut für Athleten, die sich in einem hoch intensiven Training befinden, schnelle Regeneration benötigen und Übertraining vermeiden wollen.

Einige Beispiele für eine sinnvolle Anwendung:
- Bei Erhöhung des Trainingsvolumens oder der Intensität
- Bei Bestreben, die Körperzusammenstellung positiv zu verändern
- Zur Verminderung der Auswirkungen von Übertraining
- Im Trainingslager zur Erhaltung der Gesundheit
- Am Ende eines Trainingszyklus
- Beim Wechsel in andere Klima- oder Zeitzonen

Unterschied zwischen Rhodiola rosea -Pulver und -Extrakt:
Beim Rhodiola rosea - Pulver wird die Wurzel getrocknet und anschliessend pulverisiert, Vitamine und Mineralien bleiben erhalten. Ein Extrakt wird aus dem Pulver der Wurzel durch Alkoholextraktion gewonnen.

Aktivsubstanzen

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